14 Juli Straßburgfahrt der Oberstufenkurse Französisch
Im Laufe ihres Spracherwerbs bieten wir unseren Französischlernenden immer wieder Gelegenheit, die Sprache im frankophonen Ausland anzuwenden und in die Kultur einzutauchen, sei es auf der Tagesfahrt nach Lüttich, dem Schüleraustausch mit La Rochelle, der Kursfahrt nach Brüssel oder – wie in diesem Fall – der Fahrt nach Straßburg, von der Schülerinnen und Schüler der Q2 nun berichten:
Liebe Eltern der Gesamtschule Meiersheide,
wir freuen uns, Ihnen einen kurzen Bericht über unsere diesjährige Straßburgfahrt geben zu können.
Am Montagmorgen, den 26.01.2026, machten wir (die Schülerinnen und Schüler der EF, Q1 und Q2) uns gemeinsam mit den begleitenden Lehrerinnen Frau Stephan, Frau Thomas und Frau Weinitz mit dem Bus auf den Weg nach Straßburg.
Die Anreise verlief angenehm und reibungslos, sodass wir nach etwa vier Stunden gut in Straßburg ankamen. Trotz des eher regnerischen Wetters waren wir alle gut gelaunt und blickten voller Vorfreude auf die kommenden Tage.
Dadurch, dass wir noch nicht die Zimmer im Hostel beziehen konnten, beschlossen wir uns schon mal die Stadt anzuschauen.
Wir gingen alle gemeinsam zur beeindruckenden Kathedrale Notre-Dame, die sich in unmittelbarer Nähe unseres Hostels befindet. Dort nutzten wir die Gelegenheit für gemeinsame Fotos und erste Eindrücke (und für den ersten Snack). Anschließend hatten wir rund zwei Stunden Zeit, Straßburg auf eigene Faust zu erkunden und erste Eindrücke von der Stadt zu sammeln.
Im weiteren Verlauf des Tages nahmen wir an einer Stadtführung teil, die von einem elsässischen Stadtführer namens Leo durchgeführt wurde. Dabei lernten wir Straßburg näher kennen und erhielten viele spannende Einblicke in die Geschichte und Kultur der Stadt. Spannend war auch, dass Leo kurz auf Elsässisch mit uns gesprochen hat, um uns die Sprache zu zeigen, die von den Elsässern rund um Straßburg gesprochen wird. Ansonsten war die Stadtführung auf Französisch. Uns ist es aber gut gelungen, ihm zu folgen und wir haben eine Menge über die Geschichte Straßburgs erfahren.
Nach der Stadtführung bezogen wir unsere Zimmer im Hostel und konnten uns in Ruhe einrichten. Der restliche Nachmittag und Abend standen zur freien Verfügung, sodass alle die Möglichkeit hatten, die Stadt weiter zu entdecken und den ersten Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Der Ankunftstag war insgesamt sehr gelungen und stellte einen schönen Start in unsere gemeinsame Zeit in Straßburg dar.
Bevor es politisch wurde, starteten wir morgens erst einmal kreativ in den zweiten Tag: Im Tomi-Ungerer-Museum schauten wir uns die Werke des bekannten Künstlers aus dem Elsass an, von Karikaturen bis zu bekannten Kinderbuchbildern war alles dabei.
Danach ging es direkt ins politische Zentrum, zum Europäischen Parlament. Besonders stolz waren wir darauf, dass wir die dortige Führung auf Französisch gemeistert haben! Den Plenarsaal live zu sehen, war definitiv auch ein Erlebnis. Zum Abschluss besuchten wir noch das Informationszentrum „Lieu d’Europe“, um mehr über die Hintergründe der europäischen Einigung zu erfahren. Ein voller Tag, der uns kulturell, politisch und sprachlich weitergebracht hat.
Der dritte Tag begann mit einer entspannten Bootsfahrt auf den Kanälen der Stadt. Wir erhielten spannende Informationen zur Geschichte Straßburgs und zu den unterschiedlichen Baustilen, die das Stadtbild bis heute prägen. Besonders beeindruckend war der Kontrast zwischen den historischen Fachwerkhäusern und den europäischen Institutionen.
Anschließend besichtigten wir die imposante Kathedrale Notre-Dame de Strasbourg, eines der bedeutendsten Bauwerke der Gotik. Der Aufstieg in das Wächterhäuschen verlangte zwar etwas Ausdauer, wurde jedoch mit einem atemberaubenden Blick über die gesamte Stadt belohnt. Oben ließ sich außerdem anhand eines kleinen Museums der Bau der Kathedrale gut nachvollziehen.
Nach der Besichtigung stand uns Freizeit zur Verfügung, um Straßburg auf eigene Faust zu erkunden. Viele nutzten die Zeit für einen Spaziergang durch die Altstadt, einen Besuch kleiner Geschäfte oder ein Café in den Gassen der „Petite France“.
Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen im Restaurant „Flam’s“. In gemütlicher Atmosphäre genossen wir dort authentische Flammkuchen in verschiedenen Variationen, die typisch für die Region sind. Das Essen bot einen gelungenen Ausklang der abwechslungsreichen und eindrucksvollen Tage in Straßburg.
Am Donnerstag ging es leider schon am Vormittag zurück nach Hause. Einige Schülerinnen und Schüler spazierten am Morgen noch zum Bäcker oder frühstückten gemeinsam im Hostel. Die Rückfahrt nutzten wir für eine kleine Reflexion, bei der sich zeigte, dass alle begeistert von der Stadt und von unseren Unternehmungen waren. Nach einer entspannten Fahrt mit einer kleinen Mittagspause kamen wir um 15:30 in Hennef an.
Wir sind sehr dankbar für die tolle Erfahrung!
(Fanny Beinecke, Lennard Friederich, Klara Schmidt, Maike van Baars, Q2; Andrea Thomas)
